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Mensch & Arbeit
Burnout

Negative Folgen für Gesundheit und Persönlichkeit vermeiden

Claudia Thon-Mahrt (Autor)

01.03.10 - 13:30

Burnout entsteht nicht über Nacht. Es handelt sich um einen Prozess zunehmender Erschöpfung durch lang anhaltende Überanstrengung, der sich schleichend, nicht selten über Jahre hinweg entwickelt. Stressbelastungen mit der Endstation Burnout kosten die westlichen Industriegesellschaften jährlich drei bis fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Unternehmen und Betriebe sind gut beraten, präventive Massnahmen zu ergreifen.

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Präventionsansätze

Effektive Burnout-Prävention muss auf zwei Ebenen ansetzen: auf der Verhaltensebene (individuelle Prävention) und auf der Verhältnisebene (betriebliche Rahmenbedingungen). Für beide Ebenen ist eine Sensibilität für die Themen Gesundheit, Stress und Burnout notwendig, um Indikatoren und Stressfaktoren frühzeitig erkennen zu können. Erst dann wird es möglich, Veränderungen vorzunehmen und Lösungen zu entwickeln.

Gesundheitsmanagement

Die Bereitschaft, im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements gesundheitsfördernde Massnahmen in Unternehmen zu implementieren, wirken sich langfristig positiv auf Mitarbeitende und Betrieb aus. Gezielte Information und Beratung zu gesundheitsrelevanten Themen wie zum Beispiel Ernährung, Entspannung, Pausengestaltung, Umgang mit Belastung und Stress sowie eine befristete externe Begleitung unterstützen und fördern innerbetriebliche Entwicklungsprozesse. Die Bereitschaft zu einer transparenten Kommunikation sowie oftmals nur kleine Veränderungen können viel zur Gesunderhaltung, Motivation und Leistungsbereitschaft von Mitarbeitenden beitragen. Ein gesundes Arbeitsklima wirkt sich nicht nur auf die Mitarbeitenden positiv aus, sondern auf die Attraktivität und Produktivität einer Firma insgesamt und erzeugt somit eine positive Ausstrahlung auf Mitarbeitende und Kunden.

Porträt

Claudia Thon-Mahrt (Autor)

Dipl. Supervisorin/Coach BSO, Inhaberin Thon-Mahrt – Arbeit & Gesundheit