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Recht
Digitale Zahlungsmittel

Sicherheitsbedenken im Umgang mit der Bitcoin-Währung

Regula Heinzelmann (Autor)

22.03.17 - 02:30

Auch in der Schweiz wird immer häufiger mit Bitcoins gehandelt, obwohl Transaktionen mit dieser virtuellen Währung keineswegs immer den Datenschutzanforderungen standhalten. Manchmal werden Bitcoin-Börsen von Hackern geplündert. Deswegen sind die Handelsplattformen sorgfältig auszuwählen und als Anleger Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen.

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Verpflichtungen

Seriöse Bitcoin-Börsen publizieren AGB, auf denen auch Verpflichtungen für Kontoinhaber festgelegt sind. Wichtig sind folgende Regeln, die die Kontoinhaber auch zu ihrer eigenen Sicherheit befolgen sollten.

  • Kontoinhaber überlassen der Plattform bei der Kontoeröffnung korrekte und vollständige Informationen.
  • Kontoinhaber behandeln ihre Kontendaten und alle Aktivitäten, auch Transaktionen sowie Passwörter, vertraulich. Passwörter sollten so gewählt werden, dass sie schwierig zu ermitteln sind.
  • Der Kontoinhaber gibt nicht nur die IBAN-Kontonummer an, auf welche die Bitcoin-Börse die verkauften Bitcoins überweisen kann, sondern zur Sicherheit auch den Namen des Kontoinhabers sowie dessen Bitcoin-Rücksendeadresse.
  • Kontoinhaber erklären auf Wunsch der Börse, dass sie die rechtmässigen Eigentümer der von ihnen gehandelten Bitcoins sind.
  • Kontoinhaber kontrollieren am besten regelmässig ihren Kontostand und melden Unstimmigkeiten sofort dem Unternehmen.

Porträt

Regula Heinzelmann (Autor)

Juristin und freischaffende Journalistin

Regula Heinzelmann studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und arbeitet seit 1984 als selbstständige Autorin mit Schwerpunkt auf wirtschaftlichen und juristischen Themen. Für Unternehmen verfasst sie PR-Texte und Vertragsmuster. Die freischaffende Journalistin wohnt in Dietikon und lebt zeitweise in Berlin.