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Mensch & Arbeit
Executive Consulting

Auch Top-Manager brauchen Sparringspartner

Thomas Gelmi (Autor)

14.11.13 - 14:15

Viele Top-Manager sind einsame Spitze. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das, was im Hochleistungssport längst gängige Praxis ist, wird Führungskräften häufig immer noch als Schwäche ausgelegt: einen Coach an seiner Seite zu haben. Dabei ist einer Studie zufolge der Bedarf an persönlicher Begleitung auf Executive-Level gross.

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Ein interessanter Zusatznutzen von Executive Consulting und insbesondere Coaching ist immer wieder, dass die entsprechenden Führungskräfte nach einiger Zeit damit beginnen, ihren Mitarbeitenden selbst vermehrt als Coach und Sparringspartner zur Verfügung zu stehen. Letztendlich, weil sie Nutzen und Effektivität der Methoden am eigenen Leib erfahren haben. Deshalb gehört das Ausbilden von Führungskräften in der Anwendung von Coaching-Methoden zu einer zunehmend wichtigen Entwicklungsmassnahme in Unternehmen.

Fazit

Eine Begleitung in Form von Executive Consulting ist heute elementar für Führungskräfte, um den Anforderungen an die Position auch morgen noch gewachsen zu sein. Executive Consulting hat mittlerweile seine Legitimation gefunden: Die Stanford Graduate School of Business macht eine Studie darüber, die meisten CEOs wollen es, das Stigma des Managers, der es offenbar selber nicht auf die Reihe kriegt, ist am verschwinden und macht einem Bild Platz, das der Person eines Spitzenathleten entspricht, der oder die sich die persönliche Unterstützung nicht nur leisten kann, sondern diese auch als Privileg und als Zeichen von Authentizität und Reflexionsfähigkeit nach aussen zeigt.

Ein weiteres Ergebnis der Stanford-Studie ist denn auch, dass nahezu zwei Drittel der befragten CEOs und fast die Hälfte der befragten Senior Executives keine externe Unterstützung bekommen, während gleichzeitig nahezu alle Befragten sehr offen dafür wären oder sich eine solche sogar wünschen würden. Zudem sind auch die Vorzüge von Coaching als Führungsmethode mittlerweile weitgehend bekannt, so dass Mitarbeitende zu dem werden können, was sie sind und ihr Potenzial im Sinne der Unternehmung zur vollen Blüte gelangen kann.

Porträt

Thomas Gelmi (Autor)

Coach und Berater

Thomas Gelmi begleitet unter dem Label «Thomas Gelmi – Interpersonal Competence» weltweit Führungskräfte und deren Teams in Unternehmen unterschiedlichster Grösse und verschiedenster Branchen. Dazu gehören global tätige Unternehmen wie Siemens, Roche oder Syngenta, aber auch KMU und Privatkunden. Sein Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Selbst- und Beziehungskompetenz in Führung, Zusammenarbeit und Kundenkontakt.