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Unternehmensnachfolge

Nachfolgeregelung: Mit Netzwerken Grenzen überwinden

Prof. Dr. Frank Bau (Autor), Helene Blumer (Autor), Jörg Sennrich (Autor)

22.02.18 - 00:15

Eine Nachfolge für das eigene Unternehmen zu finden, ist eine der letzten grossen Herausforderungen im Arbeitsleben. Warum nicht einfach den Suchradius auf das Ausland erweitern? Vertreter von Unternehmen, Fördereinrichtungen und Hochschulen diskutierten die Möglichkeiten und Grenzen internationaler Nachfolgeregelungen.

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Fazit

Das Fazit der Diskussion fällt durchaus kritisch aus. Offensichtlich war für die Diskutanten die internationale Unternehmensnachfolge trotz der, rational betrachtet, guten Argumente dafür nur zweite Wahl gegenüber der eher regio­nalen Suche nach Käufern. Für Unter­nehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells, ihrer Geschäftsleitung, Eigen­tümerstrukturen, Mitarbeitenden et cetera für eine internationale Nachfolge gerüstet wären, werden sich auch die Wege finden, das umzusetzen.

Wie auch immer, die Innovationsfähigkeit, Zukunftsfähigkeit und im Ergebnis die Übernahme- oder Nachfolgewürdigkeit sind Grundvoraussetzung. Sind sie nicht gegeben, stellt sich die Frage nach dem nationalen beziehungsweise internationalen Fokus nicht. Wenn aber doch, herrschte Einigkeit, können Netzwerke wie etwa das Netzwerk KMU Next und das im Rahmen des Interreg-Projekts C-Temalp aufgebaute internationale Netzwerk der Einstieg und Katalysator einer internationalen Nachfolgeregelung sein. Netzwerke schaffen durch persönlich bekannte Knotenpunkte Vertrauen und erleichtern den Schritt über die Grenze auf der Landkarte. Und im Kopf.

Porträt

Prof. Dr. Frank Bau (Autor)

Professor für General Management, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

Helene Blumer (Autor)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

Jörg Sennrich (Autor)

Geschäftsführer, Netzwerk KMU Next